Aargauer Zeitung vom 16. September 2006 / Roman Huber
Im BBB gehört den Lernenden die Zukunft
Im neuen Berufsbildungszentrum ist für Lehrpersonen und Berufslernende ein neues Zeitalter eingeläutet worden.
In Baden Nord ist ein Berufsbildungszentrum mit neuen Dimensionen eingeweiht worden. Davon zeigte sich unter den illustren Gästen auch Bundesrätin Doris Leuthard beeindruckt.
12 lange Planungsjahre und 18 hektische Monate Bauzeit liegen zurück. 134 Millionen Franken investierte die Stadt Baden in treuhänderischer Funktion in das Berufsbildungszentrum, wo mehrere Berufsbildungsanstalten und Institutionen sich in unmittelbarer Nähe zu den internationalen Firmen ABB und Alstom konzentrieren. Allein 110 Millionen Franken betrugen die Investitionen in die neuen Bauten der Berufsfachschule.
Bundesrätin Doris Leuthard ist überzeugt, dass an diesem mit modernster Technologie ausgestatteten Bildungsort Lust und Freude am Lernen und damit der berufliche Erfolg junger Leute garantiert ist. Für Bildungsdirektor Rainer Huber ist die Berufsfachschule Sinnbild für den Wandel der Berufsbildung, deren hoher Stellenwert auf Verfassungsebene niedergeschrieben worden sei. Huber erinnerte, dass trotz hoher Technologie der Mensch für Berufslernende und Lehrpersonen weiterhin im Zentrum stehen müsse.
Die Berufsfachschule BBB ist für 2350 Berufslernende konzipiert. Derzeit sind es 2100. Der Unterricht war bisher auf fünf Schulstandorte in Baden verteilt und ist nun an einem Ort in einer dreiteiligen Gebäudekomposition zusammengefasst. An der Bruggerstrasse ist ein transparenter Neubau der Badener Architekten Burkard Meyer als architektonisches Vorzeigeobjekt des Berufsbildungszentrums erstellt worden. Vier Hallen mit Fitnessraum und ein Aussenplatz umfasst der neue Turnhallentrakt mit darunterliegendem Parkhaus. Eine Herausforderung bildete die Sanierung des Martinsberg-Gebäudes, das Architekt und ĞLandiğ-Chef Armin Meili vor über 50 Jahren als Gemeinschaftshaus für die damalige BBC erbaut hatte.
Mitelland Zeitung vom 18. September 2006 / Emanueal Moya
Schulbau auch als Party-Location tauglich
Gut 3000 Personen sind ans BBB Fest gezogen. Regionale, nationale und internationale DJs und Bands waren zusätzliche Magneten.
"Die Post geht ab hier", sagt der Berufsschüler Reto Schaller. Er stehe zwar schon den gesamten Abend hinter der Theke, aber es gefalle ihm gut.
In der Tat scheinen die Leute das Fest zu geniessen, denn die Stimmung ist an den meisten Orten gut.
Christoph Wasser aus Aarau findet etwa: "Die Konzerte, die ich gesehen habe, waren gut. Ich finde jedoch den Eintrittspreis etwas zu hoch."
Konzerte auf drei Bühnen
Das BBB -Fest fand am Freitagabend in Baden statt. Anlass war die Einweihung der Berufsfachschule Baden (BBB),
die am Freitagmorgen stattfand. Verschiedene regionale, nationale und internationale DJs und Bands gaben auf den drei Bühnen des Open Airs Martinsberg,
der Nordportal-Halle und der Nordportal-Kantine ihre Klänge zum Besten. In Letzterer traten ausschliesslich Bands mit Schülern der BBB auf.
Insgesamt waren rund 3000 Leute am Fest zugegen. Aufgrund dieses grossen Aufmarsches mussten die Tore zeitweise geschlossen werden.
Vor allem die Auftritte von Bluesbueb y Los Geglos, Double Trouble und Clueso & Band stachen aus dem Programm heraus.
Bluesbueb y Los Geglos gaben einen in musikalischer und humoristischer Hinsicht überzeugenden Auftritt.
Der Beginn war etwas verhalten, aber mit der Fortdauer des Konzertes sprang der Funke dann doch von der Bühne aufs Publikum über. Die Zugabe war ein begeisterndes A-cappella-Ständchen.
Am Martinsberg legte das deutsche DJ-Duo Double Trouble auf. Während DJ Stylewarz an den Plattentellern zu überzeugen vermochte,
war Haitanstar vor allem damit beschäftigt, das Publikum anzuheizen. Die Menge bebte und die Stimmung war nahe am Siedepunkt.
Auch der deutsche Clueso und seine Band wussten zu gefallen. Die abwechslungsreiche Musik ist geprägt vom eigenen Stil, der sich durch einen Mix aus verschiedenen Musikrichtungen charakterisiert.